:: PRESSEBERICHTE ZUM THEMA WESPENSTICH MIT TODESFOLGE::

Züricher Glückspost vom 10.08.2011 - Mein Mann fiel tot vom Stuhl

"Mein Mann fiel tot vom Stuhl"

Der Schrebergarten war sein größtes Hobby. Jede freie Minute verbrachte Thomas Sauer aus Gladbeck in seinem grünen Paradies. Doch dieses Paradies wurde ihm zum Verhängnis: Der Gärtner aus Leidenschaft starb dort an einem allergischen Schock.

Obwohl sein Tod jetzt schon zwei Jahre zurück liegt, erinnert sich Witwe Barbara Sauer noch genau an den letzten gemeinsamen Tag mit ihrem Mann: „Es war der 5. Juli 2009. Familie und Freunde hatten sich zum Grillen angesagt. Es war gegen 13:30 Uhr, als ich einen Schrei und ein lautes Platschen hörte. Dann sah ich Thomas im Pool liegen, in den er sich gerettet hatte. Panisch rief er: „Geh weg von den Sträuchern, überall sind Wespen!“ Die Insekten hatten ihn angegriffen, nachdem er eine Lautsprecherbox aus den Sträuchern holen und reparieren wollte.

Barbara Sauer: „Thomas hatte die Box dort montiert. Sie war kaputt, doch er entdeckte viel zu spät, dass sich im Gebüsch ein Wespennest befand. Die Tiere stachen den hilflosen Mann in den Kopf, in die Arme, den Oberkörper. Barbara Sauer rief den Notarzt, denn sie wusste in welcher Gefahr ihr Thomas schwebte: „Er war allergisch gegen diese Stiche“. Der Notarzt entschied, Thomas Sauer ins Spital zu bringen. Barbara Sauer informierte dort den behandelnden Arzt wegen der Allergie, dieser aber ignorierte ihre Worte. Er sagte mit Blick auf die geröteten Stellen: „Sie haben einen Sonnenbrand. Ich gebe Ihnen Tabletten und ein Gel.“ Eine Fehldiagnose mit tödlichen Folgen.

Das Ehepaar Sauer fuhr zurück in den Garten. Sie wollten die Gäste heimschicken, denn Thomas war immer noch übel, sein Kopf schmerzte. Gerade hatten sich alle um den Gartentisch versammelt, da verdrehte er die Augen und fiel zur Seite von seinem Stuhl. Seine Frau sagt: „Er war sofort tot. Wir haben noch alles versucht, Herzmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung. Es war zu spät!“ Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Klinik-Arzt wegen fahrlässiger Tötung und schaltete einen Gutachter ein.

Patientenanwalt Stefan Hermann (45), der Barbara Sauer vertritt: „Der Gutachter sagt, eine medikamentöse Therapie, verbunden mit einer stationären Aufnahme des Patienten, hätte erfolgen müssen. Der Anwalt fordert für Barbara Sauer Schmerzensgeld und Schadensersatz von den Verantwortlichen des Spitals in Höhe von 70.000,- Doch die Liebe ihres Lebens ist für immer verloren: „Wir waren 22 Jahre glücklich. Ich hätte meinen Mann immer wieder geheiratet“, sagt sie. Hass gegen den Arzt hegt sie keinen, aber sie fragt sich: „Wie kann er selbst mit dieser Schuld leben“.
 

Neue Post vom 15.06.2011 - Wespenstiche - Da fiel mein Mann tot vom Stuhl

Der Schrebergarten war sein größtes Hobby. Jede freie Minute verbrachte Thomas Sauer aus Gladbeck (Ruhrgebiet) in seinem grünen Paradies. Doch dieses Paradies wurde ihm zum Verhängnis: Der Gärtner aus Leidenschaft starb dort an einem allergischen Schock. Obwohl sein Tod jetzt schon zwei Jahre zurückliegt, erinnert sich Witwe Barbara Sauer (49, Verkäuferin) noch genau an den letzten gemeinsamen Tag mit ihrem Mann: „Es war der 5. Juli 2009. Familie du Freunde hatten sich zum Grillen angesagt. Es war gegen 13:30 Uhr, als ich einen Schrei und ein lautes Platschen hörte. Dann sah ich Thomas im Pool liegen, in den er sich gerettet hatte. Panisch rief er: „Geh weg von den Sträuchern! Überallsind Wespen!“ Seine Frau rief sofort den Notarzt, ahnte die Gefahr. Die Insekten hatten ihn angegriffen, nachdem er eine Lautsprecherbox aus den Sträuchern holen und reparieren wollte. Barbara Sauer: „Thomas hatte die Box dort montiert. Sie war kaputt, doch er entdeckte viel zu spät, dass sich im Gebüsch ein Wespennest befand.“ Die Tiere stachen den hilflosen Mann in den Kopf, in die Arme, den Oberkörper. Barbara sauer rief den Notarzt, denn sie wusste, in welcher Gefahr ihr Thomas schwebte: „Er war allergisch gegen diese Stiche.“ Der Notarzt entschied, Thomas Sauer ins Krankenhaus zu bringen. Barbara Sauer informierte dort den behandelnden Arzt wegen der Allergie, dieser aber ignorierte ihre Worte. Er sagte mit Blick auf die geröteten Stellen: „Sie haben einen Sonnenbrand. Ich gebe Ihnen Tabletten und ein Gel.“ Eine Fehl-Diagnose mit tödlichen Folgen. Das Ehepaar Sauer fuhr zurück in den Garten. Sie wollten den Gästen absagen, denn Thomas war immer noch übel, sein Kopf schmerzte. Gerade hatten sich alle um den Gartentisch versammelt, da verdrehte er die Augen und fiel zur Seite. Seine Frau, die mit den Tränen kämpft, sagt: „Er war sofort tot. Wir haben noch alles versucht, Herzmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung, es war zu spät.“ Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Klinik-Arzt wegen fahrlässiger Tötung und schaltete einen Gutachter ein. Patientenanwalt Stefan Hermann (45), der Barbara Sauer vertritt: „Der Gutachter sagt, eine medikamentöse Therapie verbunden mit einer stationären Aufnahme des Patienten hätte erfolgen müssen.“ Der Anwalt fordert für Barbara Sauer Schmerzensgeld und Schadenersatz von den Verantwortlichen des Krankenhauses in Höhe von 63.000,-€. Doch die Liebe ihres Lebens ist für immer verloren: „Wir waren 22 Jahre glücklich. Ich hätte meinen Mann immer wieder geheiratet“, sagt sie. Hass gegen den Arzt hegt sie keinen, aber sie fragt sich: „Wie kann er selbst mit dieser Schuld leben?“

Bildzeitung vom 31.05.2011 - Tod nach Wespenstich

Der Doktor hatte Thomas S. (47) einfach nach Hause geschickt. Stunden später starb der Familienvater.

Gladbeck - Tief geschockt kniet Barbara S (49) am Grab ihres geliebten Mannes Thomas (+47). Sie kann noch immer nicht fassen, was passiert ist.

Es ist der 5. Juli 2009. Das Paar erwartet Gäste zur Gartenparty. Als der Fleischermeister eine defekte Lautsprecher-Box austauscht, fasst er in ein Wespennest, wird in Kopf, Arm und Oberkörper gestochen. Drei Stunden später stirbt er an einem anaphylaktischen Schock (siehe Kasten).

Barbara S. zu BILD: „Er hat geschrien, sprang sofort in den Pool. Ich habe ihn dann rausgeholt und den Notarzt gerufen. Ihm war schlecht, er hatte Schmerzen. Im Krankenhaus habe ich dem Arzt noch gesagt, dass Thomas allergisch auf Wespenstiche reagiert. Er hat ihn abgetastet, kam nur zur Diagnose Sonnenbrand. Wegen der Stiche gab er ihm Fenestiel-Tabletten und salbe. Dann sind wir wieder gefahren.“
Wieder im Garten angekommen legt sich der Familienvater auf eine Bank. Plötzlich wird ihm schlecht, er verdreht die Augen, bricht zusammen - und stirbt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, stellt das Verfahren aber gegen den behandelnden Arzt gegen eine freiwillige Zahlung von 5.000 Euro ein. Jetzt hat Barbara S. den Mediziner des St. Barbara-Hospital in Gladbeck auf Schmerzensgeld verklagt, fordert rund 64.000 Euro.
Patientenanwalt Stefan Hermann (46, Marl): „Dem Arzt war bewusst, dass der Patient allergisch war. Er hätte den Mann nicht wieder nach Hause entlassen dürfen. Das war sein Todesurteil.“

Der Gladbecker Chefarzt Dr. Notger Brüstle (59) auf BILD-Anfrage: Es tut uns natürlich Leid, dass so ein junger Mann verstorben ist. Jeder Tod, der uns betrifft, löst unwillkürlich unser Bedauern aus. Die Gutachten gehen aber nicht von einem Ärztefehler aus.“
Das Herz kann versagen

Ein anaphylaktischer Schock kann unter anderem durch Lebensmittel, tierische Gifte und Medikamente ausgelöst werden. Je schneller allergische Reaktionen auftreten, desto wahrscheinlicher sind Komplikationen wie Angstgefühle, Krämpfe, Juckreitz und Blutdruckabfall. Ein anaphylaktischer Schock kann zu Versagen des Herz-Kreislauf-Systems führen und muss unbedingt im Krankenhaus behandelt werden.

Hier wurde Thomas S. behandelt. Hetzt geht es im Zivilprozess und Schmerzensgeld.
 

Freizeitspaß vom 18.05.2011 - Tödlicher Ärztepfuscht

Weil man einen gefährlichen Wespenstich für Sonnenbrand hielt, musste mein Mann sterben.

Obwohl Barbara Sauer in der Klinik auf die Allergie ihres Mannes hinwies, schickte man die beiden mit einem Gel wieder nach Hause. Eine Stunde später kam es zur Katastrophe.

Der Garten war sein größtes Hobby. Jede freie Minute war Fleischermeister Thomas Sauer (t 47) aus Gladbeck (NRW) in seinem kleinen Paradies. „ Das war sein zweites Zuhause. Er scherzte oft:  Hier will ich eines Tages tot umfallen“, erinnert sich Barbara Sauer (49) traurig. Keiner ahnte, dass dies schreckliche Realität werden sollte.
Fatal. Es war ein heißer Tag, Freunde hatten sich zum Grillen angesagt. „ Plötzlich hörte ich einen Schrei und ein lautes Platschen“ , erinnert sich Barbara Sauer. „ Dann sah ich Thomas im Pool liegen. Er schrie: , Geh weg von den Sträuchern, da sind überall Wespen!“
Angriff. Sie hatten in attackiert, nachdem er eine kaputte Lautsprecherbox aus der Hecke holen wollte. Zu spät bemerkte er, dass dort ein Wespennest war. Sie stachen ihn überall. Kopf, Arme, Oberkörper!

Ihm wurde übel, er hatte Schmerzen.

In Panik sprang er in den Pool. Danach plagte er über starke Schmerzen und Übelkeit. „ Der Notarzt kam, wir fuhren in die Klinik. Dort habe ich dem diensthabenden Arzt gesagt, dass mein Mann gegen Wespenstiche allergisch ist. Er meinte nur lapidar, dass Stiche eben schmerzhaft seien.“
Irrtum. Beim Abtasten der gerötet Stellen kam der Arzt zur folgenschweren Fehl-Diagnose: Sonnenbrand! Der Mediziner gab Thomas Sauer Tabletten und Gel mit. Und schickte das Paar heim.
Drama. Zurück im Kleingarten ging es Barbaras Mann schlechter.

Ihr Mann starb an einem Schock.

Plötzlich verdrehte er die Augen - und fiel um! „ Wir haben noch Herzmassage versucht. Es war zu spät. Er war tot.“
Die Staatsanwaltschaft Essen ermittelte wegen fahrlässiger Tötung und schaltete einen Gutachter ein. Sein Ergebnis: Thomas Sauer starb durch einen allergischen Schock und hätte gerettet werden können. Dennoch wurde das Verfahren gegen den Arzt vorläufig eingestellt. Auf eine Entschuldigung der Klinik wartete die Witwe vergebens …

Marl Aktuell vom 18.12.2010 - Mann fiel tot vom Stuhl

Arzt hielt Wespenstich für Sonnenbrand

Gladbeck / Marl. Der 5. Juli 2009 war ein schöner, sonniger Tag. Barbara S. aus Gladbeck verbrachte diesen Tag mit ihrem Mann im Schrebergarten. Bald würden ihre Freunde eintreffen und sie würden grillen. Doch dann der Schoch. Ihr Mann Thomas (47) griff beim Versuch, einen Lautsprecher an einer Hecke aufzuhängen, in ein Wespennest und wurde von den Wespen in die Hände, den Kopf und den Rücken gestochen. „Mein Mann war allergisch gegen Wespenstiche. Er lief sofort rot an und ihm wurde schlecht“, erinnert sich Barbara S. Mit dem Rettungswagen wurde ihr Mann sofort ins Barbara-Hospital in Gladbeck gebracht. „Trotz der Schilderung des Vorfalles wurden die Rötungen nur als Sonnenbrand abgetan“, schluchzt Barbara S, denn heute weiß sie, dass das das Todesurteil für ihren Mann war. Er wurde mit einer Salbe wieder nach Hause geschickt. Doch es ging ihm immer schlechter. Daher fuhr Barbara S. und ich Mann wieder zum Schrebergarten, um dort ihren Gästen abzusagen. Dort geschah das Unfassbare. Thomas S. fiel nur eine Stunde, nachdem er beim Arzt gewesen war, tot vom Stuhl. „Ein Sachverständiger hat festgestellt, dass die Behandlung nicht gen geltenden Leitlinien entsprochen hat“, berichtet der Arzthaftungsexperte Stefan Hermann (45, Marl). Aus diesem Grunde hat die Staatsanwaltschaft dem Arzt wegen fahrlässiger Tötung bereits eine Zahlung von 5.000,- Euro auferlegt. Nun hat Barbara S. Rechtsanwalt Hermann beauftragt, für sie Schmerzensgeld und Beerdigungskosten durchzusetzen. „Da die Sache- und Rechtslage klar ist, ein Gutachten vorliegt und der Arzt im Strafverfahren schon gezahlt hat, gehe ich davon aus, dass eine Klage nicht notwendig sein wird“ so der Patientenanwalt. Für eine vergleichsweise Regelung stünden rund 70.000,- Euro zur Debatte.

 

Patientenanwalt
Stefan HERMANN
Fachanwalt für Medizinrecht
- Arzthaftung -

Patientenanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Stefan Hermann Schmerzensgeld nach Behandlungsfehler und Arzthaftung

Bebelstrasse 13
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Patientenanwältin
Sabrina DIEHL
Fachanwältin für Medizinrecht
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